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"Aufgewachsen in Hildesheim in den 40er und 50er Jahren"

Wir hatten keinen leichten Start ins Leben. Die entbehrungsreichen Kriegs- und Nachkriegsjahre prägten unsere Kindheit. Dennoch erinnern sich die meisten an eine glückliche Kindheit in der Domstadt Hildesheim mit ihren vielen Möglichkeiten zum Spielen. Mit Wehmut denken wir zurück an die Plätze wie die "Bischofsmühle" an der Innerste, nahe dem Magdalen Kloster, wo wir Abenteuer erlebten und einen Großteil unserer Freizeit verbrachten. Als Jugendliche trafen wir uns z. B. an einer Badestelle am Stichkanal zum Mittellandkanal, in der Nähe von Hasede, wo man auch mal ungestört sein konnte. In der Tanzschule Deike oder der Tanzschule Edita Buresch lernten wir den formvollendeten Umgang mit dem anderen Geschlecht und das Schützenfest gehörte für uns zum Höhepunkt des Jahres. Schließlich war es endlich soweit, mit dem Moped reisten wir Richtung Süden und kehrten gerne nach Hildesheim zurück, wo ein gutes Leben auf uns wartete.

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