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"Mein schönes Leben mit Epilepsie"

Fallsucht, Schwerenot, Heilige Krankheit, Mondsucht, Dämonische Krankheit oder auch Königskrankheit: Seit mittelalterlichen Zeiten hatte die Epilepsie viele Namen. Selbst die gebildeten Ärzte des Mittelalters sahen sich mit einer Krankheit konfrontiert, von der sie die Erkrankten versuchten, mit Heilpflanzen wie Alraune oder Mistel oder mit zweifelhaften Therapieformen wie dem Durchtrennen der Kopfhaut, Öffnung der Schädeldecke, Verbrennungen bestimmter Körperteile oder gar Kastration, zu befreien.? Damals wie heute machte so ein epileptischer Anfall den Menschen unheimliche Angst, und da die Krankheit so unerklärlich wie mysteriös war, ging man von einem bösen Geiste aus, der vom Betroffenen Besitz ergriffen haben mußte. Unheimliche Rituale, Gebete und selbst Exorzismen waren übliche Praktiken, die sich Epileptiker im Mittelalter gefallen lassen mußten. Seit jenen ketzerischen Zeiten erlebte die Epilepsie-Forschung glücklicherweise enorme Fortschritte, die es Betroffenen heute oftmals

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